Statement vom AMEVIDA Vorstand zur Coronakrise

Seit mehreren Wochen bereiten wir uns, vielleicht von Ihnen unbemerkt, auf alle denkbaren Situationen vor und sind überzeugt, dass wir nun auch vorbereitet sind.

Liebe Mitarbeiterinnen, 
Liebe Mitarbeiter

der Corona-Virus verursacht nicht die Pest, sondern eine Grippe. Diese Grippe ist wohl deshalb bedrohlicher als andere Grippen, da wir gegen diese Grippe noch keine Medikamente und Schutzimpfungen haben.

Es ist wohl zu befürchten, dass wir uns fast alle früher oder später mit dem Corona-Virus infizieren. Die Mehrheit der AMEVIDA Familie wird nur leicht betroffen sein, es vielleicht gar nicht bemerken, und die wenigen, die schwer erkranken, werden wir unterstützen. 

Seit mehreren Wochen bereiten wir uns, vielleicht von Ihnen unbemerkt, auf alle denkbaren Situationen vor und sind überzeugt, dass wir nun auch vorbereitet sind.  

Als Vorstand und Eigentümer von AMEVIDA sind Sie mir wichtig und damit natürlich auch Ihre Gesundheit, weshalb wir Ihnen bspw. Sportkooperationen und Kranken-Zusatzversicherungen finanzieren. Corona bewirkt aber, dass es heute tatsächlich ans „Eingemachte“ geht! Wir müssen gesund bleiben und gleichzeitigt nicht vereinsamen. Wir müssen Alle verantwortlich mit uns und miteinander umgehen, damit wir und auch unser Unternehmen gesundbleiben.

AMEVIDA ist ein wachsendes Wirtschaftsunternehmen, entstanden aus der damals insolventen TECTUM, welches uns Allen durch Ihre Arbeit und Ihren Erfolg ein für unsere Branche gutes Arbeitsumfeld bietet. Worauf wir Alle stolz sein können.

Ein leichtfertiges Fernbleiben vom Arbeitsplatz gefährdet aber den wirtschaftlichen Erfolg unseres Unternehmens und damit unsere Arbeitsplätze. Und dies gesagt habend, bleibt eine meiner Leitmaximen, die ich Ihnen seit Jahren „predige“ unverändert bestehen: „Wer krank ist bleibt zuhause“. Wer aber gesund ist, hat die Verpflichtung, mit seiner Arbeit und seinem Erfolg zum Bestehen von AMEVIDA beizutragen.

AMEVIDA ist derzeit Corona frei und diesen Zustand wollen wir so lange wie möglich aufrechterhalten. Deshalb haben wir verschiedene Maßnahmen beschlossen. Zu allererst versuchen wir den Kontakt untereinander zu reduzieren und transparent zu machen. So erzielen wir kleinere geschlossene Einheiten von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, bei denen wir die Kontakte besser nachvollziehen können mit dem Ziel, im Falle eines Falles nur einzelne Projekte und nicht ganze Standorte in Quarantäne schicken zu müssen. 

Entsprechend schließen wir auch ab Montag die Sozialräume wie Teeküchen oder Kantinen. Ihre Mahlzeiten können Sie in dieser Zeit ausnahmsweise an Ihrem Arbeitsplatz einnehmen. Aber bitte: verschmutzen Sie dabei nicht den teilweise neuen Teppichboden! Vielleicht klappt das ja so gut, dass wir diese, von Ihnen ja häufig geforderte Möglichkeit, auch nach dem Corona-Virus beibehalten können.

Ich fordere Sie eindringlich auf, die Vorsichtsmaßnahmen wie „Nies-Etikette“ und das Auslassen von Begrüßungsritualen einzuhalten. Auch wenn Sie sich selbst sicher fühlen: Sie könnten Überträger des Virus sein, ohne es zu wissen oder gar selbst zu erkranken. Deshalb vermeiden Sie wo möglich Körperkontakt. Bedenken Sie Ihre sozialen Aktivitäten und folgen Sie der Empfehlung der Gesundheitsbehörden, alle Zusammenkünfte, die nicht dringend nötig sind, auf später zu verschieben. So habe ich die Feier zu meinem gestrigen 60sten Geburtstag auf den Herbst verschoben.

Wir Alle haben eine Reihe Fragen und Sorgen.

Diese betreffen auch die Fortzahlung der Gehälter in dieser besonderen Situation, wenn es bspw. Ausfälle durch Krankheitsfälle im beruflichen oder privaten Umfeld gibt, wenn Sie kranke oder aufsichtsbedürftige Familienangehörige betreuen müssen, wenn die Kindern nicht mehr in Kindergärten oder Schulen gehen dürfen, oder aber im Falle einer zeitweiligen Projekt- oder Betriebseinstellung.

Für alle diese Fälle gibt es - bereits vor Corona - gesetzliche und vertragliche Regelungen, die jeweils auf den Einzelfall bezogen zu prüfen sind, die aber bewirken sollen, dass niemand sich sorgen muss, keine Lohnfortzahlungen oder Ersatzleistungen zu erhalten.

Einen ersten seriösen Überblick über aktuelle arbeitsrechtliche Auswirkungen bietet das Bundesministerium für Arbeit auf seiner Homepage (https://www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2020/corona-virus-arbeitsrechtliche-auswirkungen.html ) .Wir wissen zudem, dass der Gesetzgeber unter Hochdruck für den Corona-Virus Sonderregelungen vorbereitet.

Wir werden alle Ihre Fragen unter der speziell hierfür eingerichteten E-Mail-Adresse fragen@amevida.de sammeln, um sie schnellstmöglich mit der Unterstützung der unterschiedlichen Experten und Fachabteilungen beantworten.

Wir müssen verantwortungsvoll mit uns und miteinander umgehen. Gemeinsam werden wir diese Zeit unbeschadet überstehen, vielleicht sogar gestärkt aus ihr hervorgehen.

Bleiben Sie gesund, ohne zu vereinsamen.

Ihr Dr. Matthias Eickhoff

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