WAZ: Amevida eröffnet Rekrutierungsbüro in Gelsenkirchen

Gelsenkirchen-Altstadt Der Kommunikationsdienstleister Amevida eröffnet ein Rekrutierungsbüro an der Arminstraße 15 in Gelsenkirchen.

Blaue Luftballons mit weißer Aufschritt verraten Standorttreue und Verbundenheit zum hier beheimateten Fußballverein. Der Kommunikationsdienstleister "Amevida" zeigt sich als gläserner Arbeitgeber. Das Callcenter, das an zwei Standorten in Gelsenkirchen 670 Mitarbeiter beschäftigt, hat am Dienstag ein Rekrutierungsbüro an der Arminstraße 15 eröffnet. "Mit dieser Anlaufstelle will das Unternehmen zukünftige Mitarbeiter gewinnen und ganz nah an sie herankommen", wie Vorstandschef Matthias Eickhoff betont.

Verbundenheit zur Stadt Gelsenkirchen

Mit dem Engagement will Eickhoff auch seine Verbundenheit zur Stadt deutlich machen und helfen, mit kleinen Schritten die hohe Arbeitslosenzahl zu verringern. Das Unternehmen, so Eickhoff, fühle sich von der Stadt wertgeschätzt und unterstützt. In dem attraktiv gelegenen Büro hofft der Vorstandschef auf zahlreiche Gespräche, die zur Anstellung von dringend benötigten Arbeitskräften führen sollen.

In den sechs NRW-Standorten beschäftigt das Unternehmen 2200 Mitarbeiter, darunter 50 Auszubildende. Der Beschäftigungsbedarf ist längst nicht gedeckt. "Hätte ich 200 Leute zur Verfügung, könnte sich sie morgen unterbringen", untermauert Matthias Eickhoff den Bedarf an Mitarbeitern.

25 Kunden für Callcenter-Service

25 Kunden aus dem Telekommunikationsbereich, der Informationstechnologie, von Versicherungen, Banken, der Automobilindustrie oder Energiewirtschaft nutzen den Service des Callcenters. Und welche Tugenden sollten Mitarbeiter besitzen? "Sie müssen eine deutliche Deutsche Sprache sprechen, ehrlich sein und präzise arbeiten", sagt Eickhoff.

Allein in Gelsenkirchen will Amevida bis zu 70 Mitarbeiter zusätzlich einstellen. Eickhoff könnte sich bei guter Geschäftsentwicklung vorstellen, in Gelsenkirchen einen zusätzlichen Standort aufzubauen. Heute ist Amevida mit Callcentern an der Kurt-Schumacher- und Leithestraße vertreten. Abhängig von wirtschaftlichem Erfolg sei auch die Überzeugung von Kunden, dass guter Service auch gut bezahlt werden müsse. Denn von der Finanzstärke der Auftraggeber hänge auch die Bezahlung der Mitarbeiter im Callcenter ab.

Prämien für 70 Prozent aller Mitarbeiter

Matthias Eickhoff ist überzeugt, dass das Klima im eigenen Hause stimme. Es ließe sich recht gut verdienen, 70 Prozent aller Mitarbeiter würden sich durch Prämien ihr Gehalt aufbessern. Und wer außerhalb der Arbeitszeit den Körper zusätzlich ins Schwitzen bringen will, der kann kostenlos im Fitnessstudio die Muskeln trainieren.

Stadtrat Christopher Schmitt ist sicher, dass Amevida mit dem Rekrutierungsbüro zum Anfassen ein deutliches Zeichen gesetzt habe. Anstattt auf digitale Plattformen zu setzen sei hier die analoge Lösung gefunden worden. Er erwarte mit Spannung, wie dieses innovative Element funktionieren werde. "Ihr Einfallsreichtum möge reich belohnt werden", wünschte Schmitt dem Amevida-Chef eine erfolgreiche Zukunft.

https://www.waz.de/staedte/gelsenkirchen/glaesernes-callcenter-in-gelsenkirchen-eroeffnet-id215033557.html

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