WAZ: Wie Stadt, Sparkasse und Call-Center mit Datenschutz umgehen

Gelsenkirchen. Viele Vereine wickeln ihre Finanzen über Sparkassen ab. Udo Kramer, Sprecher des hiesigen Geldinstitutes, hat aber bei Vereinen keine Unruhe in Sachen Datenschutzverordnung bemerkt: "Anfragen diesbezüglich gibt es nicht sonderlich viele." Die Sparkasse lege offen, welche Kundendaten zu welchem Zweck benötigt werden: "Unter anderem erfährt der Kunde, wer bei der Sparkasse für die Datenverarbeitung verantwortlich ist und an wen er sich wenden kann." Die Sparkasse gibt nach eigenem Bekunden auch darüber Auskunft, welche Quellen und Daten sie nutzt und wofür sie verarbeitet werden.

Viele Vereine wickeln ihre Finanzen über Sparkassen ab. Udo Kramer, Sprecher des hiesigen Geldinstitutes, hat aber bei Vereinen keine Unruhe in Sachen Datenschutzverordnung bemerkt: "Anfragen diesbezüglich gibt es nicht sonderlich viele." Die Sparkasse lege offen, welche Kundendaten zu welchem Zweck benötigt werden: "Unter anderem erfährt der Kunde, wer bei der Sparkasse für die Datenverarbeitung verantwortlich ist und an wen er sich wenden kann." Die Sparkasse gibt nach eigenem Bekunden auch darüber Auskunft, welche Quellen und Daten sie nutzt und wofür sie verarbeitet werden.

"Darüber hinaus informieren wir den Kunden zum Beispiel auch, wie lange die Daten gespeichert werden und welche Datenschutzrechte der Kunde hat", so der Sprecher weiter. Der Kunde werde gebeten, eine Einwilligungserklärung zu unterschreiben, damit man personenbezogenen Daten nutzen könne, um ihn in Zukunft entsprechend seinem Bedarf und seinen Wünschen zu beraten. "Der Schutz der persönlichen Daten und der sorgfältige Umgang damit sind selbstverständlich." Ähnlich äußerte sich auch Matthias Eickhoff, Vorstand der Amevida SE, ein Call-Centerbetreiber. Amevida verfügt über 2000 Mitarbeiter, die jährlich 20 Millionen Gespräche im Kundenauftrag führen.

Rechenzentren getrennt abgesichert

"Die neue Verordnung spielt uns eigentlich in die Karten", sagte Eickhoff. "Denn bereits schon vor ihrer Novellierung galt für unsere Branche ein Höchstmaß an Sicherheitsvorschriften." Beide Rechenzentren des Gelsenkirchener Unternehmens sind getrennt voreinander abgesichert, der Datenschutz ist physisch wie elektronisch extrem hoch. Ein Auszug aus dem Maßnahmesprektrum: Die Rechner sind gesperrt gegen die Verwendung von USB-Sticks, Smartphones sind aus den Arbeitsbereichen verbannt und lagern außerhalb weggeschlossen, bei Vertragsabschlüssen werden sowohl Kunde als auch Agent gespeichert, Aufzeichnungen dokumentieren die Gespräche und in kritischen Bereichen sorgen farbiges Papier und die Teamleiter dafür, dass die zwölf Mitarbeiter sensible Kundendaten nicht heimlich abschreiben - das würde den Job kosten. Und die Geschäftsgrundlage des Unternehmens gefährden.

Die Stadt hat zwei hauptamtliche Datenschutzbeauftragte, Justiziare, sie überwachen übergeordnet den Datenaustausch. Eine interdisziplinäre Projektgruppe koordiniert gerade die anstehenden Änderungen und sorgt dafür, dass die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden. Darüber hinaus, so Sprecher Martin Schulmann, "ist jede Organisationseinheit, die personenbezogene Daten verarbeitet, verantwortlich für die bei ihr ablaufenden Prozesse. Die Interne Datenschutzbeauftragte ist mit einem verbindlichen Beratungs- und Überwachungsauftrag eingebunden. Die verantwortlichen Mitarbeiter in den Einheiten werden gerade geschult."

https://www.waz.de/staedte/gelsenkirchen/wie-stadt-sparkasse-und-call-center-mit-datenschutz-umgehen-id214250603.html

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